Die Inflation der Jahre 2021 bis 2023 hat vielen Deutschen die Augen geöffnet: Geld auf dem Konto verliert stetig an Wert. Mit einer Inflationsrate von zeitweise über 10 Prozent schrumpfte die Kaufkraft von 10.000 Euro innerhalb eines Jahres um über 900 Euro.
Wie hoch ist die Inflation aktuell?
Nachdem die Inflationsrate 2023 ihren Höhepunkt überschritten hat, bewegt sie sich 2026 wieder im Zielbereich der EZB von rund 2 Prozent. Das klingt beruhigend, bedeutet aber trotzdem: Jedes Jahr werden Ihre Ersparnisse real um 2 Prozent weniger wert.
Gold als Inflationsschutz?
Gold wird oft als Krisenschutz bezeichnet. Tatsächlich hat Gold in der Vergangenheit langfristig an Wert gewonnen, aber die Korrelation ist weniger eindeutig als viele denken. Zwischen 1980 und 2000 fiel der Goldpreis trotz steigender Inflation sogar deutlich.
Gold kann Teil einer diversifizierten Anlagestrategie sein — besonders in kleinen Tranchen von 5 bis 10 Prozent des Gesamtvermögens. Aber es ersetzt keine breit gestreute Anlage in Sachwerte.
Aktien als Inflationsschutz Nummer eins
Unternehmen können höhere Kosten an ihre Kunden weitergeben — und tun dies in der Regel mit einer Zeitverzögerung. Das macht Aktien langfristig zum besten Inflationsschutz. Historisch sind weltweite Aktienmärkte trotz Kriegen, Krisen und Inflation immer wieder neue Allzeithochs erreicht.
Eine ausgewogene Anlagestrategie aus ETFs, Immobilien und einem kleinen Goldanteil bietet den besten Schutz für die Kaufkraft Ihres Vermögens über Jahrzehnte.
